Ich habe heute vormittag meine Zeit in Chile beendet. Der Fahrer war sogar etwas zu früh dran. Vermutlich ein Zeichen, das es wirklich Zeit ist dieses Land zu verlassen.
Der Flug mit einer Fluglinie namens JetSmart verlief komplett unspektakulär. Ist allerdinge eine Billgfluglinie, d.h. man bezahlt wirklich für alles extra. Der Flughafen in Santiago de Chile ist überraschend klein, für eine Stadt mit 8 Millionen Einwohnern, von der Größe her irgendwo zwischen Stuttgart und Berlin, aber kein Vergleich mit Frankfurt.
Ich hatte das Apartement in Lima jetzt sehr kurzfristig gebucht. Offenbar fand auch der Vermieter das etwas ungewöhnlich, daher habe ich hier 300 Dollar Kaution hinterlegen müssen. Dafür hat er mich dann in ein größeres, näher zum Pazifischen Ozean gelegenes Apartement gebracht. Sehr schön, und hat wirklich alles was man braucht.
Und hier scheint auch das böse Karma, das mir Freddy auf der Tour durch die Anden angehängt hat, verflogen zu sein. Die Menschen sind wesentlich fröhlicher und freundlicher. Ich höre gerade sogar Lachen durch das offene Fenster von nebenan. Auch hier wird man hin und wieder gemustert, es hat aber nicht diese feindseelige Aura aus Santiago de Chile. Offenbar bin ich aber doch etwas geprägt von Santiago de Chile. Ich wäre vor Schreck fast zur Seite gesprungen, als mich eine Mitarbeiterin tatsächlich freundlich gefragt hat, ob sie mir helfen könne, als ich etwas verwirrt durch meinen ersten peruanischen Supermarkt gelaufen bin.














