Ich bin seit dem 07.02 in Cusco. Es wird noch zwei Nachträge für Iquitos geben und ein paar Impressionen von dort. Aber jetzt bin ich in Cusco.
Der Mittelpunkt der Welt für die Inka, bevor die Spanier hier alles kurz und klein geschlagen haben. Vom Dschungel in die Anden. Von tropischen Klima ins Gebirge. Es regnet hier, 16 Grad. Vor ein paar Tagen hatte ich noch 34 Grad. Das ist schon hart. Ich merke es, dass auf 3300 Metern die Spaziergänge anstrengend sind, Koka Blätter helfen das etwas, aber nicht viel. Ich keuche wie eine englische Eisenbahn im 19. Jahrhundert.
Cusco ist eine Touristenstadt. Nicht irgendeine Touristenstadt. Hier dreht sich alles um Touristen. Ständig wird man angesprochen wegen Schuhputzen, Bilder kaufen, Massage, auch wegen Drogen und Chicas. Die Preise sind hoch – ähnlich wie in Lima, Miraflores. Kein durchschnittlich verdienender Peruaner kann sich das hier leisten. Überall Hostels und die dämlichen weltweit verbreiteten „Irish Pubs“. Mädels mit Baby Lamas, die um Fotos fragen.
Sollte es jemals eine Negativliste für Weltkultuerbe geben wird, wäre neben McDoof, Starbucks, Kentucky-schreit-ficken, „Irish Pubs“, die mit O oder P oder M rirgendetwas beginnen meine ersten Kandidaten.
Aber dann auch wieder interessant, die Architektur, die engen Gassen, die durch eine eigene Physigonomie ausgezeichenten Menschen, geprägt vom Bergklima. Und interessante Märkte.
Am zentralen Platz – dem Plaza de Armas kann man durchschnittliche Pizza und durchschnittliches Bier für Mondpreise bezahlen. 300 Meter weiter im Mercado San Pedro dagegen sich mit Einheimischen in der Markthalle für wenig Geld Gemüsesuppe, Lomo Saltado und Pisco Sour gönnen. Ich rede hier von einer Differenz von dort 50 Soles und da 10 Soles. Und es schmeckt in der Markthalle um Längen besser.



































































































































































