Nach meiner Zeit in Cusco und Iquitos bin ich wieder in Lima angekommen. Es heißt hier, Peru besteht aus drei Teilen Dschungel, Berge und Küste. Das habe ich dann jetzt alles abgeklappert. Der Flug von Cusco nach Lima verlief schon fast beleidigend problemlos.
Ich hatte diesmal ein Airport Shuttle gebucht, QuickLlamas – schnelle Lamas – auch das war vollkommen problemlos und und ich war sogar der einzige Passagier nach Miraflores. Hier habe ich dann wieder ein Apartement bezogen, schön groß, mit Balkon und allem was nötig ist. Auch das Internet ist schnell.
Ähnlich wie Palermo in Buenos Aires ist Miraflores aber ein Stadtteil, der sehr touristisch geprägt ist und wo man wie üblich für mittelmäßige Qualität und eher mäßigen Service überhöhte Preise bezahlen muss. Auf die Angaben von Reiseführen und Co. verzichte ich das nächtse Mal. Die Innenstädte sind in Buenos Aires wie in Lima viel spannender und auch authentischer. Und man zahlt für sehr gute Qualität und sehr guten Service angemessene Preise.
Leider muss ich irgendwo eine Inkagottheit vergrault haben, eventuell bin ich auch mit dem falschen Fuß auf den Schatten eines Lamas getreten, aber ich habe da so ein Problem, dass einiges in meinen Innereien ständig in tiefere Lage durchdringen will. Nun gut, das passiert eigentlich auf jeder längeren Reise in Gegenden mit anderen Gewürzen, Temperaturen und Gepflogenheiten. Unangenehm ist es trotzdem. Heute war der erste Tag, an dem ich mich getraute doch mal wieder feste Nahrung zu mir zu nehmen. Das war allerdings sehr lecker und hieß Aji de gallinas oder so, gelbe Kartoffeln, Fleischgeschnetzeltes in einer Sauße aus Pfeffer und Milch. Sehr zu empfehlen. Mal sehen, wie sich das auf meine innere Schwerkraft auswirkt.



















































































