Nachdem ich mich langsam von dem Monstertrip auf den Mount Waynapicchu erholt habe, bin ich ein wenig durch Cuso gestreift. Die Stadt hat durchaus viel zu bieten. Es gibt den zentralen Markt, der neben der Markthalle in den Seitenstraßen viele für mich exotische und seltsame Waren zum Verkauf anbietet. Daneben den sehr touristischen zentralen Plaza del Armas.
Was definitv nervt sind die vielen Straßenhändler, Schuhputzer, Leute mit selbst gemalten Bildern, Schmuck, Touren, Massagen man wird alle 10 Sekunden im Innenstadtbereich angesprochen. Ich verstehe, dass die Leute Geld verdienen wollen, aber es nervt nach einiger Zeit einfach. Eine Massage habe ich mir auch gegönnt. War nicht schlecht. 1 Stunde durchwalken, man merkt, es sind keine ausgebildeten Massageexperten am Werk, aber man ist entspannt danach.
Nach 20 Uhr verwandelt sich die Atmosphäre in der Innenstadt von Cusco allmählich, die Straßenhändler werden weniger. Dafür treten Händler anderer Gewerbe auf den Plan. Es ist nicht möglich sich auf dem Plaza del Armas, dem zentralen Platz von Cusco auf eine Bank zu setzen und eine Zigarette zu rauchen (Rauchen in Lokalen ist streng verboten) ohne das innerhalb von Minuten ein mal mehr, mal weniger abgewrackter Typ auftaucht und dein neuer bester Freund werden möchte. Erst das Geplänkel, woher kommst Du, wielange bist Du schon in Cusco und wie toll Deutschland ist. Und dann? Willst Du Frauen, Weed oder Kokain?
Der Topagent hat sich als Pablo Escobar vorgestellt und er könne alle meine Wünsche wahr werden lassen. Prrrhhhhhhlllllllllll. Ich habe ihm gesagt, ich hätte seinen letzen Film gesehen, der schlecht war, und er solle mal eine Doktor aufsuchen. Fand er und seine Freunde nicht so prickelnd. Waren aber ausreichend Sicherheitskräfte vor Ort, daher kein Drama. Die haben sich dann getrollt. Zum Schluß habe ich dann immer nur noch gesagt: “ No entiendo“. Nix verstehen, dummer Tourist.
In Cusco gibt es einige interessante Museen (fotografieren leider verboten) und auch oberhalb der Stadt eine alte Inka Befestigungsanlage namens Sexywomen oder auch Saqaywaman. Die habe ich auch besucht und bin dabei in einer Nebengasse in eine Gruppe von 4 Strassenhunde gelaufen, die ihr Territorium meinten verteidigen zu müssen. Es blieb bei oberflächlichen Verletzungen bei mir. Ich hoffe aber die Hunde spüren noch lange die Tritte. Das ist definitiv ein weiteres Problem in Cusco. Die vielen Straßenhunde, die hier rumhängen und auch nachts einen Lärm ohne Ende veranstalten und von denen manche durchaus aggressiv sind.











































































































































































































































































































































































































































































