Noch ein gemütlicher Tag in Lima

Hier kann man es durchaus aushalten, auch wenn das Wetter ein wenig an Dampfbad erinnert, heiß und feucht. Da fällt es nachts schon schwer zu schlafen. Heute habe ich zum ersten Mal Ceviche gegessen. Das peruanische Nationalgericht, roher Fisch mit Limettensaft, Seeeeehhhhr lecker und leckere Fischempanadas.

Die perunanische Küche gilt als die beste Küche in Südamerika, das kann ich bislang durchaus bestätigen

Auf dem Hauptplatz hier bin ich etwas unschön angemacht worden, weil ich keine ZIgarette herausgeben wollte. Der gute Mann war aus Kolumbien, und hat schon eine Weile herumkrakelt auf dem Platz. Soweit ich es verstanden habe fühlt er sich als Kolumbianer als etwas besonderes und überhaupt sei Südamerika das allertollste. Ich glaube ich und die Perunaner waren etwas peinlich berührt.

Naja, als ich ihm keine Zigarette geben wollte, hat er sich vor mir aufgebaut, irgendetwas von Hitler gebrabbelt und ich sei ein Rassist. Ich habe mich dann vorsichtshalber in ein Cafe verdrückt. Hat mir den Tag aber nicht versaut.

Morgen geht es dann weiter mit LATAM Airlines nach Iquitos in den Dschungel. Iquitos ist die weltgrößte Stadt, die nur per Flugzeug oder Schiff erreichbar ist. Zumindest habe ich mich an schwülwarm schon mal etwas anpassen können, obwohl es dort wohl noch härter wird. Übermorgen startet dann meine Dschungeltour

„Geldwäsche“ – die Scheine sind versehentlich mit in die Waschmaschine gekommen, mal sehen, ob sie noch brauchbar sind wenn sie trocken sind.
An den Wänden haben sich die Gäste verewigt, von Südafrika bis Kanada, hier war schon die ganze Welt, jetzt auch ich.
Saulecker, Empanadas mit Shrimpsfüllung
Meine ersten Ceviche
Einer ist noch da.
Terminato

Llegó a Lima

Ich habe heute vormittag meine Zeit in Chile beendet. Der Fahrer war sogar etwas zu früh dran. Vermutlich ein Zeichen, das es wirklich Zeit ist dieses Land zu verlassen.

Der Flug mit einer Fluglinie namens JetSmart verlief komplett unspektakulär. Ist allerdinge eine Billgfluglinie, d.h. man bezahlt wirklich für alles extra. Der Flughafen in Santiago de Chile ist überraschend klein, für eine Stadt mit 8 Millionen Einwohnern, von der Größe her irgendwo zwischen Stuttgart und Berlin, aber kein Vergleich mit Frankfurt.

Ich hatte das Apartement in Lima jetzt sehr kurzfristig gebucht. Offenbar fand auch der Vermieter das etwas ungewöhnlich, daher habe ich hier 300 Dollar Kaution hinterlegen müssen. Dafür hat er mich dann in ein größeres, näher zum Pazifischen Ozean gelegenes Apartement gebracht. Sehr schön, und hat wirklich alles was man braucht.

Und hier scheint auch das böse Karma, das mir Freddy auf der Tour durch die Anden angehängt hat, verflogen zu sein. Die Menschen sind wesentlich fröhlicher und freundlicher. Ich höre gerade sogar Lachen durch das offene Fenster von nebenan. Auch hier wird man hin und wieder gemustert, es hat aber nicht diese feindseelige Aura aus Santiago de Chile. Offenbar bin ich aber doch etwas geprägt von Santiago de Chile. Ich wäre vor Schreck fast zur Seite gesprungen, als mich eine Mitarbeiterin tatsächlich freundlich gefragt hat, ob sie mir helfen könne, als ich etwas verwirrt durch meinen ersten peruanischen Supermarkt gelaufen bin.

Flughafen Santiago de Chile
Ist so in 95% der Flughäfen weltweit zu finden.
Ein Abschiedsgruß von den Osterinseln
Das ist schon Lima – bitte keine Taxis rufen scheint auf den Plakaten zu stehen
Aus dem Taxifenster, erste Eindrücke
Es ist hier bewölkt und bei weitem nicht so warm, wie in Santiago de Chile oder Mendoza. Ledilgich 25 Grad, aber die Luftfeuchtigkeit ist deutlich höher.

Ready to take off

Der Tag vor der Abreise. Wie immer die Zweifel – habe ich alles notwendige eingepackt. Egal. Zu spät. in 7 Stunden holt mich das Taxi ab 3:30. Ätzend, aber vielleicht auch lustig. Start in den neuen Tag.

Fliegen werde ich ab Frankfurt mit einer portugiesischen Airline – TAP . Mal sehen, wie die sind, im Internet wird mitunter über Verspätungen berichtet. Ich fliege allerdings mit einem recht neuen Flugzeug. Dem Airbus A339 Neo.

Flugplan:

Ich habe mir auch für den Hinflug Business Class gegönnt. War ein Angebot, etwas über 1000€. Lassen wir uns überraschen.. Business Class hatte ich bisher nur nach China, beruflich und privat von Bangkog nach Frankfurt. Das war beides Mal vergleichsweise sehr guter Service und wirklich entspanntes Fliegen.

Das Video von TAP sieht aber schon ganz ansprechend aus

In Rio de Janeiro lande ich am näheren Flughafen Santos Dumos. Nach Aussage meines Vermieters des Apartments in Rio der Janeiro, gibt es direkt neben der Einreisestelle Taxiterminals, die für einen Festpreis nach Rio fahren. Santos Dumond >>> 13 Euro / 52 Reais

In Rio habe ich dann ein Apartement im Viertel Copacabana. Penthouse mit Blick auf die Christusstatue und den Zuckerhut. Auch da bin ich gespannt, wie das wird. Eine Stadttour und einen Strandbesuch werde ich mir aber auf keinen Fall entgehen lassen.

Der Besitzer ist Deutscher, Udo, die Adresse ist: Avenida Nossa Senhora de Copacabana, 420, Edificio Dallas
Copacabana