Nachdem ich die Stadt zunächst alleine etwas erforscht habe, wollte ich mir mal ein paar Erklärungen abholen und habe bei einer Agentur eine Stadtführung gebucht. Nicht gerade günstig. 70€ für 4 Stunden, versprochen war Food und Markets. Das Geld war es aber wert.
Unser Guide Nikolas ist sehr gut vernetzt, spricht sehr gut englisch und war ausdauernd mit den penetranten Fragen der Gringos. Es war allerdings auch ein drastischer Unterschied mit ihm unterwegs zu sein und danach ohne ihn. Da ging das Freundlichkeitslevel der Chilenen dann plötzlich wieder auf arktisches Niveau herunter. Mit dabei eine nette aber etwas scheue Australierin, die nach 5 Wochen Südamerika heute Nacht noch ihren Rückflug antritt und ein Pärchen aus Washington DC, das ihren zweiwöchigen Jahresurlaub für eine Reise nach Südamerika investiert hat.
Lustigerweise werde ich die beiden Jungs aus Washington morgen wiedertreffen, da wir zufällig dieselbe Tour nach Valparaiso, Vina del Mar und zur Bodega gebucht haben. Wir haben beschlossen, wer zuerst im Bus ist, hält für die anderen Platz frei.
Start war am Staatssitz. Plaza de ConstitucionDer unglückliche erste sozialistische Präsident Allende. Totgebombt von den eigenen Militärs im obigen Präsidentenpalast mit freundlichem Ratschlag und Unterstützung der CIA.Mein Güte, geh weg. Ich will ein Foto machen.Wallstreet Santiago de ChileEin Lokal, das es sich auf die Fahnen geschrieben hat tradtionelle Küche zu bewahren.Eine Offenbarung. Es gibt tatsächlich leckeres Essen in Chile. Die Zusammenstellung aus selbstgemachter Mayonaise, Schweinefleisch und Zwielbeln war einfach lecker.Orgnisierter Schuhpuztshop. Sehr stark frequeuntiert.Schneider und Schilling. Deutscher Einfluss in ChileHot Dog Allee am Plaza de Armas. Heißen hier irgendiwe Completos. Die populärste Variante ist nach den italienischen Landesfarben benannt. Mayoniase, Avocado, KetchupDas hinter dem LKW ist das Postamt, ca. 150 Jahre altShowroom der Hot Dog AlleeDa ich gestern schon auf dem Platz war, mal ein kurzer Abstecher in die Kathedrale. Der Show Room.Hier sollte man ruhig sein. Seitenteil. Hier wird tatsächlich gebetet.Putztag am Plaza del ArmasEine endemische Art in Chile der Palme, ca 350 Jahre alt.In einer der Nebenstraßen des Plaza de Armas gibt es Esoterikbuden. Hier kann man sich die Zukunft voraussagen lassen. Ganz offiziell und besteuert. Wers braucht…………Fischmarkt Santiago de ChileAlle möglichen Arten von Muscheln, auch solche die man definitiv in Europa nicht kennt. Mehr oder weniger frisch aus dem pazifischen Ozean.Keine Ahnung woher das Blau kommt. Marvin? Spielst Du wieder?Die Viecher sind ca. 1 Meter lang. Eine Art Aal.Showroom in der Fischhalle.Metro in Santiago. Ähnliches System wie in Buenos Aires und Rio. Man organisiert eine Karte, lädt diese mit Guthaben auf. legt diese auf ein Lesegerät am Drehkreuz und fäht los. Der Preis ist unabhängig von der Länge. Eine Station oder Zehn. Immer derselbe Preis.In der Metro ist offiziell musizieren verboten. Wird aber doch manchmal gemacht. Offiziell ist nur hier das misizieren erlaubt.Meine Reisebegleitung. Sehr sympathisch.Vega Central Markt in Santigao de ChileCat Content. Davon gab es hier viele. Das Rätsel ist gelöst.Aus dem schwarrzen Mais wird ein Getrünk gemacht. Mal sehen, ob ich das irgendwo bekommen kann.Laut Nikolas der beste Kaffee in Santiago de Chile.Maniok.Beeren gibt es auch und die sind sehr lecker.Einer der Flüße rund um die Stadt mit Sedimenten aus den Anden. Es gibt noch einen anderen, aus dem das Trinkwasser gewonnen wird. Hier gab es eine kleine Konfrontation mit einem Obdachlosen, der offenbar der Meinung war, er müsste Geld bekommen für Fotos, die niemand von ihm gemacht hat.Der laut Nikolas europäischte Teil Santiago de Chiles. Nette Bar, Kaum war Nikolas weg, wurde man nur noch mit dem Arsch angeschaut.
Auch noch so ein Erlebnis der besonderen Art. Nach der Tour war ich noch in einem Supermarkt. Danach musste ich bei einer Straßenüberquerung warten. Neben mir ein chilenisches Pärchen. Die sind dann demonstrativ drei Schritte nach rechts gegangen und haben mich angestarrt als wenn ich der Coverboy von“Kinderschänder Online“ bin. WTF.