Heute war Castortransport vom Dschungel in die Anden angesagt. Von 104 Meter über dem Meeresspiegel zu 3400 Meter über dem Meeresspiegel. Von 28 Grad Höchstemperatur( ja, es hat heftig abgekühlt in Iquitos, der Himmel hat geweint, als ich abgereist bin, davor waren es 34-35 Grad) und schwülwarm zu 20 Grad und mitteleuropäisch.
Es ging von Iquitos mit Zwischenstop in Lima nach Cusco. Vollkommen problemlos. mIt Latam Airlines. Selbst die eine Stunde Aufenthalt in Lima war problemlos. Check-out, neues Check-In, Boarding, Hat alles gepasst. Gepäck ist mitgekommen. Fast schon langweilig. Lediglich beim Security Check in Lima wurde mein giftfroschgrüner Reisepass etwas skeptisch betrachtet. Da aber Inland gab es keine Probleme. Sogar die exotischen Tränke, die ich für meine Nachbarn in Frankfurt besorgt habe, die ein wenig auf meine Wohnung und Post aufpassen, haben die Reise überstanden. Vermutlich hätte ein Austreten der Flüssigkeiten auch eine sofortige Notlandung erforderlich gemacht. Das Zeug habe ich auf dem Markt in Belem gekauft, und es ist unklar, was das eigentlich ist.
Die nette Verkäuferin hat sich an allen möglichen Köpertteilen gerieben, etwas irre gegrinst und mit ihrem Finger in verschiedene Himmelsrichtungen gewiesen. Ich hoffe ich habe bald noch nette Nachbarn und keine Schrumpfkopfjäger neben mir wohnen.
Gewicht ist momentan bei 20,3 Kilo. 2,7 Kilo habe ich noch, bevor ich eine zweite Gepäckeinheit buchen muss. Mal schauen.
Der Kontrast ist heftig. ist musste schon schnaufen auf dem Weg in mein neues Apartement wie eine alte Andeneisenbahn. Yolanda, die Mangerin hat mir dann auch empfohlen erst mal Kokablätter zu kauen. Schmeckt ein wenig wie Gras und ist im Abgang bitter. Wirkt aber und ist auch etwas berauschend.
Bestes Frühstück in Iquitos. Aber verglichen mit Europa immer noch günstig. Pancackes mit Schokolade. exotische Früchte in einer Schale, Kaffee, frischer Saft, dick wie Sirup. Die bieten auch Touren an, gute Touren, hätte ich mich besser informiert, hätte ich hier gbucht. Die Tripadvisor Ratings für Iquitos kann man knicken. Ich vermute mal, die schreiben die Agenturen selber.Noch ein kleiner Rundgang über den Malcon in Iquitos.Restaurant Fitzgeraldo in Iquitos. Lecker, aber die Leute sind etwas hochnässig…Nette Bar, mit lustigen Bedienungen. Leckere Pisco Varianten und lokale Cocktails. Empfehlenswert.Ich gehe, der Himmer lweint.Auch am Flughafen gibt es Palmen, Palmen, Palmen.Noch eine Stunde bis Boarding. Mal rüber über die Straße. Könnte so auch 1.:1 aus Vietnam oder Kambodscha sein.Nich Bus, oder Rampe. laufen ist angesagt.Das nächste Mal nehme ich so etwas oder ein Wasserflugzeug und gehe in den richtig tiefen Dschungel.Über den Wolken nach LimaLima, mehr als 8 Millionen Einwohner. zur Zeit der spanischen Kolonialherrschaft das wichtigste Zentrum in Zentral SüdamerikaÖde, FlughafenLet’s go CuscoGletscher in den Anden. Muss schon hoch sein. Ich den 5000 -6000 Meter.Im Gegensatz zu den Anden in Argentinien und Chile ist hier ziemlich viel grün. Und man sieht auch die typischen Terassenfelder.Sogar Böume gibt es.Cusco, ca. 300.000 Einwohner. Für die Inka war hier der Mittelpunkt der Welt. Dazu später mehr.Erst mal tief Luft holen. Nach Dschungel ist das hier Luftkurort. Frisch, kühl, angenehm.Überall kleine verwinkelte Gassen. Ganz anders, als alles andere bisher in Südamerika.Die Grundmauern sind noch aus der Inkazeit. Das haben die Spanier erst mal aller zerstärt, die Einheimischen haben die Grundmauern aber weiterverwendet.Mehr als 600 Jahre. Mauern ohne Mörtel. Passgenau zugeschlagen und aufeinandergefügt.NOch ein wenig in der Innenstadt spazieren.Die hiesige Haushaltsapotheke
An alle, die mich vermisst habe. Nein, kein Kayman hat mich gebissen, ich bin nicht von einem Indianerstamm oder der örtlichen Mafia entführt worden. Ersteres würde ich im übrigen bevorzugen. Die haben vermutlich die besseren Drogen.
Auch die Schildkröteneier, exotischen Früchte und die Würmer auf dem Markt haben nicht dazu geführt, dass mich die WHO unter Quarantäne gesteckt hat.
Ich hatte schlicht saumäßig schlechtes Internet in iquitos und keine Lust stundenlang auf den Bildschrim zu schauen wie sich Pixel um Pixel eine Seite aufbaut (Blautöne brauchen überraschend lang, grün geht ruckzuck) oder der Download von Bilder sich in pharaonischen Zeitmaßen darstellt.
Ich bin ja schließlich im Urlaub. Und das ist erst mal mein Travelblog. Ich hole das aber nach. Schon aus eigenem Interesse.
Am 31.01 ist es dann losgegangen mit meiner Dschungeltour. Etwas überraschend waren um 8:40 auf einmal zwei Motorradfahrer in meinem Apartement und meinten, es müsste jetzt ganz schnell gehen, Auto kommt gleich und GalammaGalamma. Wäre ich nicht noch etwas unausgeschlafen gewesen von meiner Ankunft kurz nach Mitternacht hätte ich Ihnen gesagt, Stop – ausgemacht war 9 Uhr. So habe ich kurzerhand alles was mir in die Hände fiel in meinen Daybag gepackt. Es war zum Glück alles notwendige dabei.
Iquitos ist eine Provinzhauptstadt mit ca. 500.000 Einwohnern, viel Industrie aus etwas Erdölförderung, Holzfällen und Landwirtschaft gibt es nicht. Die Leute hier leben von diesen Industrien , von der Landwirtschaft, vom Fischfang und ein wenig vom Tourismus. Iquitos war aber zu Zeiten als Kautschuk ein sehr begehrter Rohstoff für die boomende Industrie im 19 Jahrhundert war eine absolute Boomstadt, davon läßt sich auch noch einiges im Stadtbild finden
Es ging dann mit einem Minibus zu 9 weiter in eine Provinzklainstadt namens Nauta, etwa 100 Kilometer, Fahrtzeit ca. 1,5 Stunden. Danach weiter ca. 1,5 Stunden in ein Base Camp/Lodge am Rande eines Nationalparks. Mit dabei, eine 23 jährige aus UK, zwischen Bachelor und Master, sehr dem Weed zugetan, ein den Fremdsprachen nur bedingt mächtiger junger Japaner, ein 26 jähriger Australier, der seine Job im Marketing geschmissen hat, zwei sehr junge Österreicher, mit ganz wenig Kohle, die man in Santigo de Chile wohl ziemlich durch die Mangel gedreht hat, ein Schamane, ein Guide, der Fahrer und meine Wenigkeit.
Gebucht hatte ich vorab, über Tripadvisor, bei einer Agentur namens Shitty Jaguar Tours (Pardon Jimmy Jaguar Tours), da ich den Haien vor Ort aus dem Weg gehen wollte,. Jimmy Jaguar Tours haben dort eine recht gute Bewertung, nicht billig, nicht teuer. Wie sich herausstellte eine Fehlbewertung. Naja, bei Tirpadvisor kann jeder eine Bewertung abgeben. Veröffentlicht werden meist nur die, gegen die die Touranbieter keine Einwände erheben. Ich werde in Zukunft um Tripadvisor einen großen Bogen machen.
In Nauta hatten wir dann Gelegenheit noch Dinge für den DSchungel zu kaufen. Unser Guide, Edgar ist sein Name gewesen, hat uns wie nicht ganz unüblich natürlich zu einem Straßenladen geführt, bei dem er sehr wahrscheinlich Prozente bekommt. Das war mit zu billig das Zeug, da ich es auch noch in Cusco verwenden will, daher bin ich in die nächste Ferreteria gegangen. Belohnt wurde das dann mit Gummistiefeln in Größe 43, meine Schuhgröße ist 41 im Base Camp, bei der Schuhausgabe. Andere sind nicht da. Wohl so eine Art Joke-mit-Gringos Attitüde. Entsprechend bin ich dann im Dschungel und wenn immer Gummistiefel notwendig waren wie eine Art überdimensionierter Donald Duck rumgewackelt. Im Gegensatz zu einigen meiner Gruppe bin ich aber weder auf die Schnauze noch in ein Wasserloch gefallen.
Ich hatte 4 Tage in einem Outdoor Camp gebucht. 3 Nächte Camping. Bekommen habe ich 4 Tage in einem sehr basic Base Camp /Lodge. Der erste Tag war noch ganz lustig. Wir sind rausgefahren mit einem Boot, haben die nähere Umgebung erkundet, es waren auch ein paar Delfine zu sehen, auch die rosafarbenen, die es nur hier gibt. Die Natur ist hier einfach nur gigantisch.
Das Camp war wirklich basic, die Mahlzeiten waren nur dazu da Kalorien aufzufüllen, und die perunanische Küche kann sehr gut sein. Und drumherum gibt es einige Dörfer, die leckeren Fisch und exotische Früchte anbieten. Nada, es gibt Reis, Hühnchen und Bohnen, Melonen und Mangos. Mitgebracht aus Iquitos.
Am Ende des ersten Tages kam dann eine Nachtwanderung. Unsere UK Lady -Loreen – hat Temperament. Was sich in diesem Fall dadurch auszeichnete, dass in etwa alle 5 Sekounden ein herzhaftes „Fuck off“, „Shit“, „Go away“, „Fuck off“ ertönte, was auch kein Wunder ist, wenn man mit schwarzen Klamotten in den Dschungel geht. Moskitos liiiieeeeeben dunkle Farben. Dementsprechend hat auch jedes größere Tier bei diese Präsentation britischen Wortschatzes schleunigst reissaus genommen.
Die Nachtwanderung verlief darüberhinaus weitgehend unspektaulär rund um das Base Camp, ca. 1 Stunde. Es war deutlich zu sehen, dass hier kontiniuierlich Leute vorbeikommen. Mit Dschungel war da nix. Ein paar Spinnen, ein halbtoter Kayman, ein paar mickrige Vogelspinnen und „Fuck off“, „Fuck off“, „Fuck off“…
Am zwieten Tag ging es dann auf eine „Dschungeltour“. Auch hier war deutlich zu sehen – hier sind Leute heute und in den letzten Tagen durchgekommen. Unser Lady ist dann mal herzlich von einem was wohl begleitet in ein Wasseloch gefallen? Es fängt mit F an und hört mit F auf. Unser Guides waren auch nicht in der Lage Tiere zu finden, die Tiere die wir gefunden haben, wie etwa einen Ameisenfresser, haben die Leute in der Gruppe gefunden. Auf dem Rückweg hat sich dann der lokale Guide, Juliano, der zusäztlich dabei war, weil sich Edgar, der Mainguide, zwar theoretisch mit Natur auskennt und Englisch kann aber von der Gegend keine Ahnung hat und aus einem Ort 300 Kilometer entfernt stammt, mit dabei war verlaufen. Wir sind dann 30 Minuten in Serpentinen herumgelaufen, bis er wieder eine bekannte Wegmarke gefunden hat.
Damit wir für das Fotoalbum wenigstens ein paar Tiere bekommen, wurden wir dann in das ca. 3 Minuten entfernt gelegene kleine Dorf geleitet. Ca. 250 Einwohner, sehr auf Touristen ausgelegt, über Schilder, Souvenirs BlaBla. Dort konnten wir dann drei als Hausbesetzer wohnende Faultiere fotografieren und Souveniers kaufen. Danach durften wir eine Anaconde gegen Entgelt fotografiern und Souveniers kaufen. Danach in einen Dorfladen gegen, hochprozentiges Urwaldviagra und….. Souveniers kaufen.
Lustig war es aber, als unser Guide, Edgar, nach ca. einem halben Liter hochprozentigem „Urwaldviagra“, den er vermutlich als Provision bekommen hatte, begann mit seiner Potenz zu prahlen. Er könne immer und überall drei Mal hintereinander, unser Japanischer Feund sei vermutlich eine Sex Maschine usw. – sehr apart……
Für mich sehr überraschend gab es dann am Abend eine Ayahuasca Zeremonie im Camp, Ich habe damit wenig am Hut, ich bin kein sonderlich spirituell interessierter Mensch. Ich wurde auch gefragt – 150 Soles. Ca. 42 Euro. Nö Danke, weniger wegen dem Geld, ich habe keine Lust dazu. Überraschenderweise wurde ich dann aufgefordert, obwohl in keiner Weise an diesen Dingen interessiert und involviert alle Lichter zu löschen, jedes unnötige Geräsuch zu vermeiden, um die Aya Dingsbums Zeremonie nicht zu stören. Ich saß dann da, in einem Base Camp, im Amazonas, im Dunkeln, mit Moskitos – und habe zugehört wie der Schamane mit Leidenschaft singt und trommelt und andere Leute wenn nicht ihr Bestes, so dann doch alles andere was in Ihnen ist geben.
Zu meinem Leidwesen wollte man mir dann auch kein Bier mehr aushändigen. Lediglich die Drohung am nächsten Tag abzureisen hat dazu verholfen in das drei Minuten per Boote erreichbare nahegelegen Dorf gebracht zu werden. Hätte ich mitten im Amazonas noch weiterzuhören müssen, wie sich Leute die Seele aus dem Leib kotzen, begleitet vom monotonen Geleiere eines Schamane, in Dunkelheit, umgeben von geflügelten Blutsaugern, die meine Nähe, und nicht nur das, suchen, ich wäre Amok gelaufen. Im nahen Dorf habe ich mich dann mit Jan aus Ulm und Benjamin aus Montana nach Kräften betrunken, so dass ich die fortdauernde Zeremonie im Base Camp nach meine Rückkehr nach Kräften mit einem Schnarchkonzert begleiten konnte.
Von weiteren Aktivitäten mit Shitty Jaguar Tours habe ich dann Abstand genommen, mich abgesetzt und einfach die Natur betrachtet, die ohne jeden Zweifel wunderschön ist. Zumal sich das Base Camp mittlerweile mit Benjamin und Jan, einem Pärchen aus Japan, einem älteren Herren, zwei Holländerinnen und weiteren 6 Touristen, entsprechen weiteren Tourguides und Mitarbeitern im Camp in einen Ort des Massentourismus zu entwickeln schien. Himmel, sogar der Dschungel ist schon überlaufen…….
Drollig fand ich es aber, als mein ehemaiger Tourguide von einer Angeltour zurückkam. 8 mickrige Pyranhias. Deutlich kleiner als ein 5 Euro Schein. Stolz wie Oskar hat er die Beute präsentiert. Nun ja.
Der Tag der Abreise war auch sehr interessant, aus meiner Gruppe hatte ausser mit und Tim aus Australien keiner mehr Bargeld dabei. Alles investiert und Bier und Souveniers. Der Gesichtsausdruck der Gudies als ich ohne einen Centavo Trinkgeld zu geben ins Boot zur Abreise gestiegen bin, war herrlich. Etwas gedrückt verlief der Rücktransport. War mir aber egal.
Als Hinweis -niemals, unter gar keinen Umständen eine Tour bei Shitty Jaguar Tours in Iquitos buchen. Das ist Disneyland für Kiddies, aufgegabelt in den Hostels in Iquitos.
Fotos kann ich leider erst senden, wenn ich wieder eine stabile Internetverbindung habe. Das ist hier in Südamerika durchaus ein Problem ausserhalb der Hauptstädte.
Guten Mogen nach Hause, für mich ist es gleich Zeit ins Bett zu gehen. Hier ist es 20 minuten vor 1 nachts. Die Reise nach Iquitos verlief weitgehend unspektakulär. Hier bin ich in einem Apartementhaus untergekommen, das von einem Engländer betrieben wird. Sehr schöner Ausblick, aber leider ist es nacht. Daher nur ein paar Aufnahmen. Morgen, bevor ich die Zivilisation verlasse schicke ich noch einmal ein Update.
Hier kann man es durchaus aushalten, auch wenn das Wetter ein wenig an Dampfbad erinnert, heiß und feucht. Da fällt es nachts schon schwer zu schlafen. Heute habe ich zum ersten Mal Ceviche gegessen. Das peruanische Nationalgericht, roher Fisch mit Limettensaft, Seeeeehhhhr lecker und leckere Fischempanadas.
Die perunanische Küche gilt als die beste Küche in Südamerika, das kann ich bislang durchaus bestätigen
Auf dem Hauptplatz hier bin ich etwas unschön angemacht worden, weil ich keine ZIgarette herausgeben wollte. Der gute Mann war aus Kolumbien, und hat schon eine Weile herumkrakelt auf dem Platz. Soweit ich es verstanden habe fühlt er sich als Kolumbianer als etwas besonderes und überhaupt sei Südamerika das allertollste. Ich glaube ich und die Perunaner waren etwas peinlich berührt.
Naja, als ich ihm keine Zigarette geben wollte, hat er sich vor mir aufgebaut, irgendetwas von Hitler gebrabbelt und ich sei ein Rassist. Ich habe mich dann vorsichtshalber in ein Cafe verdrückt. Hat mir den Tag aber nicht versaut.
Morgen geht es dann weiter mit LATAM Airlines nach Iquitos in den Dschungel. Iquitos ist die weltgrößte Stadt, die nur per Flugzeug oder Schiff erreichbar ist. Zumindest habe ich mich an schwülwarm schon mal etwas anpassen können, obwohl es dort wohl noch härter wird. Übermorgen startet dann meine Dschungeltour
„Geldwäsche“ – die Scheine sind versehentlich mit in die Waschmaschine gekommen, mal sehen, ob sie noch brauchbar sind wenn sie trocken sind.An den Wänden haben sich die Gäste verewigt, von Südafrika bis Kanada, hier war schon die ganze Welt, jetzt auch ich.Saulecker, Empanadas mit ShrimpsfüllungMeine ersten CevicheEiner ist noch da.Terminato
Ich bin heute einfach mal ein wenig in Lima im Stadteil Mirafloes rumglaufen. Mal an den zentralen Park in Miraflores, mal zur Küstenline. Weiteres kann ich unternehmen, wenn ich auf dem Weg nach Kolumbien hier noch einmal einen Stop-Over habe.
Das Wetter ist hier deutlich anders. In Santiago de Chile waren es um die 33 Grad mit 30% Luftfeuchtigkeit. Hier sind es 29 Grad und 90% Luftfeuchtigkeit, da muss man hin und wiedermal eine Pause einlegen. Du auch Dad!
Ich habe heute vormittag meine Zeit in Chile beendet. Der Fahrer war sogar etwas zu früh dran. Vermutlich ein Zeichen, das es wirklich Zeit ist dieses Land zu verlassen.
Der Flug mit einer Fluglinie namens JetSmart verlief komplett unspektakulär. Ist allerdinge eine Billgfluglinie, d.h. man bezahlt wirklich für alles extra. Der Flughafen in Santiago de Chile ist überraschend klein, für eine Stadt mit 8 Millionen Einwohnern, von der Größe her irgendwo zwischen Stuttgart und Berlin, aber kein Vergleich mit Frankfurt.
Ich hatte das Apartement in Lima jetzt sehr kurzfristig gebucht. Offenbar fand auch der Vermieter das etwas ungewöhnlich, daher habe ich hier 300 Dollar Kaution hinterlegen müssen. Dafür hat er mich dann in ein größeres, näher zum Pazifischen Ozean gelegenes Apartement gebracht. Sehr schön, und hat wirklich alles was man braucht.
Und hier scheint auch das böse Karma, das mir Freddy auf der Tour durch die Anden angehängt hat, verflogen zu sein. Die Menschen sind wesentlich fröhlicher und freundlicher. Ich höre gerade sogar Lachen durch das offene Fenster von nebenan. Auch hier wird man hin und wieder gemustert, es hat aber nicht diese feindseelige Aura aus Santiago de Chile. Offenbar bin ich aber doch etwas geprägt von Santiago de Chile. Ich wäre vor Schreck fast zur Seite gesprungen, als mich eine Mitarbeiterin tatsächlich freundlich gefragt hat, ob sie mir helfen könne, als ich etwas verwirrt durch meinen ersten peruanischen Supermarkt gelaufen bin.
Flughafen Santiago de ChileIst so in 95% der Flughäfen weltweit zu finden.Ein Abschiedsgruß von den OsterinselnDas ist schon Lima – bitte keine Taxis rufen scheint auf den Plakaten zu stehenAus dem Taxifenster, erste EindrückeEs ist hier bewölkt und bei weitem nicht so warm, wie in Santiago de Chile oder Mendoza. Ledilgich 25 Grad, aber die Luftfeuchtigkeit ist deutlich höher.
Ich habe mich entschieden nicht mehr länger in Chile zu bleiben. Die Menschen hier verhalten sich einfach unfreundlich, unhöflich. Hart an der Grenze zur Arroganz. Daher – so leid es mir eigentlich tut- kein Aufenthalt in der Wüste von Atacama. Ich werde morgen nach Lima weiterreisen. Flug ist gebucht. Apartment ist gebucht. Es kann nur besser sein als Santiago. Die laufen hier rum, depressiv und angefressen.
In Hanoi, Vietnam, 2014 war es auch sehr unfreundlich. Aber da haben die Leute wenigstens gelacht und waren freundlich untereinander. Hier ist das eine Parade von Menschen die sich verhalten, als wenn gerade jemand gestorben ist. Kein Place to be.
Es ist schon etwas spät, daher nicht viel Gelabber. Ich habe heute eine Tour nach Valparaiso, Vina del Mar und zu einer Bodega gemacht. Geführt und gebucht.
Die Fahrt an die Küste dauert ungefähr eine Stunde. Es gibt auch einen Gebirgszug an der Küste, der jedoch nicht zu den Anden gehört. Vina del Mar ist ein Badeort, sehr touristisch. Valparaiso ist die älteste Statdtgündung der Spanier in Chile und herausragend, was Streetart angeht. Die Bodega war schön, aber argentinischer Wein ist für mich besser, als chilenischer Wein . Kommentare und weitere Bilder aus zu den letzten Tagen folgen morgen, da mache ich mal nix. CU
Mein erstes Lama. Ein echtes Lama, es gibt auch Partner/Unterarten.Schwach duftende Blüten auf dem weg nach ValparaisoKurzer Zwischenstop für einen Snack. So kleine Andachststätten gibt es hier überall an den Straßen und HäusernVina del Mar. Die Touristenhochburg in Chile für EinheimischeEin paar schöne alte Häuser gibt es hier. Die Stadt ist noch relativ jung. Sie wurde gegen 1910 von einer reichen Familie aus Spanien gegründet, die im Weinbusiness tätig ist. Daher auch der Name Vina del Mar.Geklaut von den Osterinseln, der ist bestimmt verdammt einsam hier auf dem Festland.Eine Gartenskulptur aus Pflanzen,Unser Tourguide Michelle in vollem Einsatz, mit dabei überwiegend Amerikaner, eine Chinesin, ein Inder und El AlemanPrähistorischer Wasserspeicher.Die Blumenuhr, die jeder mindestens einmal fotografiert haben muss, damit bewiesen ist, dass man in Vina del Mar war.Touristengimmick. Filmfiguren, die für ein Foto rund um Blumenuhr herumlungern. Ich möchte nicht wissen, wie heiß es in diesen Kostümen ist. Mir läuft bei 35 Grad auch so schon das Wasser herunter.Fischmarkt in Valpariso. Möwen, Möwen und noch mehr Möwen.Der Fang ist jetzt wirklich frisch.Meine beiden Kumpels von der Food and Markets Tour von gestern sind auch wieder dabei. Klein ist die Welt.Strandleben auf chilenisch.Ausrüstung für den Leinenfang. Ranjid, geh gefälligst aus dem Bild!Der Schutzpatron der Fischer.Leider nicht so gut zu erkennen, Aber das unter der Brücke sind Seelöwen.Das war richtig beeindruckend, die Grafitti, die es in den kleinen Gassen von Valparaiso zu sehen gibt ist wirklich gut und schön.Mein Liebling Polar, die Kunstwerke sind alle signiert.Valparaiso ist auch ein beliebter Ausflugsort für Kreuzfahrtschiffe.Das sind Darstellungen die die Historie eines chilenischen Eingeborenstamms dokumentieren. Die etwas wir Zirkus anmutenden Köpfe sind aus Walknochen hergestellt worden. Die Bemalung ist auch von dort.Nur Museum – altes Cable Car GetriebeAuch lustig, die JungsBlick über ValparaisoIn betrieb befindliche Cable Car Maschine. Dauert nicht lange. 5 Minuten und man ist unten oder oben. Und nur 100 chilenische Peso teuer.Ah, endlich Essen, Seafood, sehr lecker aber auch teuer.Mein dritter Vorname ist ab jetzt Nachtisch.2 Jungs aus Washinghton DC, ein Paar aus North-Carolina und Ranjid, der in Blockchain macht und mal einen Tag Pause braucht.Dann noch einmal eine Bodega. Die Weinprobe war verglichen mit Argentinien eher lieblos. Und ich muss sagen, mir schmeckt der argentinische Wein auch besser.Das Ambiente war aber schön.Unser kleine Faschingstruppe.Und zurück in Santiago de Chile noch ein bisschen herumlaufen.Das war irgendwie so eine Art Comdey. Mein Spanisch ist leider nicht ausreichend gewesen, um die Witze zu verstehen. Mitten auf dem zentralen Platz, Samstag gegen 21 Uhr.Zeit fürs Bett.
Nachdem ich die Stadt zunächst alleine etwas erforscht habe, wollte ich mir mal ein paar Erklärungen abholen und habe bei einer Agentur eine Stadtführung gebucht. Nicht gerade günstig. 70€ für 4 Stunden, versprochen war Food und Markets. Das Geld war es aber wert.
Unser Guide Nikolas ist sehr gut vernetzt, spricht sehr gut englisch und war ausdauernd mit den penetranten Fragen der Gringos. Es war allerdings auch ein drastischer Unterschied mit ihm unterwegs zu sein und danach ohne ihn. Da ging das Freundlichkeitslevel der Chilenen dann plötzlich wieder auf arktisches Niveau herunter. Mit dabei eine nette aber etwas scheue Australierin, die nach 5 Wochen Südamerika heute Nacht noch ihren Rückflug antritt und ein Pärchen aus Washington DC, das ihren zweiwöchigen Jahresurlaub für eine Reise nach Südamerika investiert hat.
Lustigerweise werde ich die beiden Jungs aus Washington morgen wiedertreffen, da wir zufällig dieselbe Tour nach Valparaiso, Vina del Mar und zur Bodega gebucht haben. Wir haben beschlossen, wer zuerst im Bus ist, hält für die anderen Platz frei.
Start war am Staatssitz. Plaza de ConstitucionDer unglückliche erste sozialistische Präsident Allende. Totgebombt von den eigenen Militärs im obigen Präsidentenpalast mit freundlichem Ratschlag und Unterstützung der CIA.Mein Güte, geh weg. Ich will ein Foto machen.Wallstreet Santiago de ChileEin Lokal, das es sich auf die Fahnen geschrieben hat tradtionelle Küche zu bewahren.Eine Offenbarung. Es gibt tatsächlich leckeres Essen in Chile. Die Zusammenstellung aus selbstgemachter Mayonaise, Schweinefleisch und Zwielbeln war einfach lecker.Orgnisierter Schuhpuztshop. Sehr stark frequeuntiert.Schneider und Schilling. Deutscher Einfluss in ChileHot Dog Allee am Plaza de Armas. Heißen hier irgendiwe Completos. Die populärste Variante ist nach den italienischen Landesfarben benannt. Mayoniase, Avocado, KetchupDas hinter dem LKW ist das Postamt, ca. 150 Jahre altShowroom der Hot Dog AlleeDa ich gestern schon auf dem Platz war, mal ein kurzer Abstecher in die Kathedrale. Der Show Room.Hier sollte man ruhig sein. Seitenteil. Hier wird tatsächlich gebetet.Putztag am Plaza del ArmasEine endemische Art in Chile der Palme, ca 350 Jahre alt.In einer der Nebenstraßen des Plaza de Armas gibt es Esoterikbuden. Hier kann man sich die Zukunft voraussagen lassen. Ganz offiziell und besteuert. Wers braucht…………Fischmarkt Santiago de ChileAlle möglichen Arten von Muscheln, auch solche die man definitiv in Europa nicht kennt. Mehr oder weniger frisch aus dem pazifischen Ozean.Keine Ahnung woher das Blau kommt. Marvin? Spielst Du wieder?Die Viecher sind ca. 1 Meter lang. Eine Art Aal.Showroom in der Fischhalle.Metro in Santiago. Ähnliches System wie in Buenos Aires und Rio. Man organisiert eine Karte, lädt diese mit Guthaben auf. legt diese auf ein Lesegerät am Drehkreuz und fäht los. Der Preis ist unabhängig von der Länge. Eine Station oder Zehn. Immer derselbe Preis.In der Metro ist offiziell musizieren verboten. Wird aber doch manchmal gemacht. Offiziell ist nur hier das misizieren erlaubt.Meine Reisebegleitung. Sehr sympathisch.Vega Central Markt in Santigao de ChileCat Content. Davon gab es hier viele. Das Rätsel ist gelöst.Aus dem schwarrzen Mais wird ein Getrünk gemacht. Mal sehen, ob ich das irgendwo bekommen kann.Laut Nikolas der beste Kaffee in Santiago de Chile.Maniok.Beeren gibt es auch und die sind sehr lecker.Einer der Flüße rund um die Stadt mit Sedimenten aus den Anden. Es gibt noch einen anderen, aus dem das Trinkwasser gewonnen wird. Hier gab es eine kleine Konfrontation mit einem Obdachlosen, der offenbar der Meinung war, er müsste Geld bekommen für Fotos, die niemand von ihm gemacht hat.Der laut Nikolas europäischte Teil Santiago de Chiles. Nette Bar, Kaum war Nikolas weg, wurde man nur noch mit dem Arsch angeschaut.
Auch noch so ein Erlebnis der besonderen Art. Nach der Tour war ich noch in einem Supermarkt. Danach musste ich bei einer Straßenüberquerung warten. Neben mir ein chilenisches Pärchen. Die sind dann demonstrativ drei Schritte nach rechts gegangen und haben mich angestarrt als wenn ich der Coverboy von“Kinderschänder Online“ bin. WTF.