Nach meiner Zeit in Cusco und Iquitos bin ich wieder in Lima angekommen. Es heißt hier, Peru besteht aus drei Teilen Dschungel, Berge und Küste. Das habe ich dann jetzt alles abgeklappert. Der Flug von Cusco nach Lima verlief schon fast beleidigend problemlos.
Ich hatte diesmal ein Airport Shuttle gebucht, QuickLlamas – schnelle Lamas – auch das war vollkommen problemlos und und ich war sogar der einzige Passagier nach Miraflores. Hier habe ich dann wieder ein Apartement bezogen, schön groß, mit Balkon und allem was nötig ist. Auch das Internet ist schnell.
Ähnlich wie Palermo in Buenos Aires ist Miraflores aber ein Stadtteil, der sehr touristisch geprägt ist und wo man wie üblich für mittelmäßige Qualität und eher mäßigen Service überhöhte Preise bezahlen muss. Auf die Angaben von Reiseführen und Co. verzichte ich das nächtse Mal. Die Innenstädte sind in Buenos Aires wie in Lima viel spannender und auch authentischer. Und man zahlt für sehr gute Qualität und sehr guten Service angemessene Preise.
Leider muss ich irgendwo eine Inkagottheit vergrault haben, eventuell bin ich auch mit dem falschen Fuß auf den Schatten eines Lamas getreten, aber ich habe da so ein Problem, dass einiges in meinen Innereien ständig in tiefere Lage durchdringen will. Nun gut, das passiert eigentlich auf jeder längeren Reise in Gegenden mit anderen Gewürzen, Temperaturen und Gepflogenheiten. Unangenehm ist es trotzdem. Heute war der erste Tag, an dem ich mich getraute doch mal wieder feste Nahrung zu mir zu nehmen. Das war allerdings sehr lecker und hieß Aji de gallinas oder so, gelbe Kartoffeln, Fleischgeschnetzeltes in einer Sauße aus Pfeffer und Milch. Sehr zu empfehlen. Mal sehen, wie sich das auf meine innere Schwerkraft auswirkt.
Bye Bye CuscoFluch über die AndenWelcome to Lima. Auch so eine Megacity. Stadtgebiet 1 Million, mit urbanen Zonen 8,Dingsbums MillionenFast alles Olivenbäume, viele bis zu 300 Jahre alt.Mutiger Fahrradfahrer, gleich kommt die BlecklawineTatsächlich ein Volksbus, hinten stand auch Volkswagen. Nicht das Symbol, tatäschlich Volksbus und Volkswagen.Das ist glaube ich die jüdische Synagoge von LimaVenezolanische BotschaftJustizpalastSchau an, wie in Buenos Aires. Der gute San Martin hoch zu RoßFußgängerzone in Lima. Überraschenderweise wenig Ketten wie Zara und Co. Aber ziemlich viele Schuhgeschäfte. jedes zweite heißt BataPlaza del ArmasEin neuer bester Freund………Der war aber nett, ich wünsche ihm alles gut.Pedro
Nachdem ich mich langsam von dem Monstertrip auf den Mount Waynapicchu erholt habe, bin ich ein wenig durch Cuso gestreift. Die Stadt hat durchaus viel zu bieten. Es gibt den zentralen Markt, der neben der Markthalle in den Seitenstraßen viele für mich exotische und seltsame Waren zum Verkauf anbietet. Daneben den sehr touristischen zentralen Plaza del Armas.
Was definitv nervt sind die vielen Straßenhändler, Schuhputzer, Leute mit selbst gemalten Bildern, Schmuck, Touren, Massagen man wird alle 10 Sekunden im Innenstadtbereich angesprochen. Ich verstehe, dass die Leute Geld verdienen wollen, aber es nervt nach einiger Zeit einfach. Eine Massage habe ich mir auch gegönnt. War nicht schlecht. 1 Stunde durchwalken, man merkt, es sind keine ausgebildeten Massageexperten am Werk, aber man ist entspannt danach.
Nach 20 Uhr verwandelt sich die Atmosphäre in der Innenstadt von Cusco allmählich, die Straßenhändler werden weniger. Dafür treten Händler anderer Gewerbe auf den Plan. Es ist nicht möglich sich auf dem Plaza del Armas, dem zentralen Platz von Cusco auf eine Bank zu setzen und eine Zigarette zu rauchen (Rauchen in Lokalen ist streng verboten) ohne das innerhalb von Minuten ein mal mehr, mal weniger abgewrackter Typ auftaucht und dein neuer bester Freund werden möchte. Erst das Geplänkel, woher kommst Du, wielange bist Du schon in Cusco und wie toll Deutschland ist. Und dann? Willst Du Frauen, Weed oder Kokain?
Der Topagent hat sich als Pablo Escobar vorgestellt und er könne alle meine Wünsche wahr werden lassen. Prrrhhhhhhlllllllllll. Ich habe ihm gesagt, ich hätte seinen letzen Film gesehen, der schlecht war, und er solle mal eine Doktor aufsuchen. Fand er und seine Freunde nicht so prickelnd. Waren aber ausreichend Sicherheitskräfte vor Ort, daher kein Drama. Die haben sich dann getrollt. Zum Schluß habe ich dann immer nur noch gesagt: “ No entiendo“. Nix verstehen, dummer Tourist.
In Cusco gibt es einige interessante Museen (fotografieren leider verboten) und auch oberhalb der Stadt eine alte Inka Befestigungsanlage namens Sexywomen oder auch Saqaywaman. Die habe ich auch besucht und bin dabei in einer Nebengasse in eine Gruppe von 4 Strassenhunde gelaufen, die ihr Territorium meinten verteidigen zu müssen. Es blieb bei oberflächlichen Verletzungen bei mir. Ich hoffe aber die Hunde spüren noch lange die Tritte. Das ist definitiv ein weiteres Problem in Cusco. Die vielen Straßenhunde, die hier rumhängen und auch nachts einen Lärm ohne Ende veranstalten und von denen manche durchaus aggressiv sind.
Es regnet in Cusco im Februar recht oft. Für ein paar Stunden, dann kommt die Somme wieder raus. Das gibt dann aber solche Bilder wie vom Plaza del Armas.Sogar mit zweifachem Regenbogen.Ich wusste nicht was passiert. Aber offenbar war eine örtliche Trachtengruppe im Anmarsch.Die Musiker marschieren hinter her. Das hat schon Spaß gemacht und viel positive Vibes verbreiet.Saft, der aus schwarzem Mais zubereitet wird. Mit Zucker. 1 Sol. 33 Cent.Überall noch die alten Grundmauern der Inkazeit, auf den aufgestockt wurde.Neben der Markthalle in Cusco. Man findet alles, alte HP Switche, Jeans, Bücher, Fleisch, Gemüse – you name it.Auch handgefertigte Musikinstrumente..Baby Alpakafelle vor der Verarbeitung.Fährt, und fährt und fährt.Ein Versuch in peruanisch-deutscher Küche. Hat insgesamt 20 Sol auf dem Markt gekostet.Bohnen, erst mal kochen.Das links war auf Verdacht. Das rechts sind Karotten und Aloe Vera.Schemckt ein wenig wie Kurkuma, aber ohne Kreuzkümel.Sehr intensives Rindfleisch, mariniert in einer Pisco-Orangensaftlösung um den Geschmack etwas zu lindern.Ich dachte, es seien so was wie Paprika. Tatsächlich war es sehr scharf, daher nur wenig davon.Selbstgemachtes Ketchup. Sehr lecker.Das war sehr lecker. Aberanders als peruanische Küche. Das Verhältnis von Gewürzen und Zutaten ist anders, als man es von europäischer Küche gewohnt ist.Die Treppe auf der ich die blöden Köter getroffen habe. Ich habe dann umgedreht und lieber ein Taxi genommen.Inkabefestigung über Cusco. Hier wären die Spanier fast gescheitert. Schaut man sich die Steine und Befestigungen an, weiß man warum.Zeremonienanlage in der Befestigungsanlage.Von oben auf den Plaza del ArmasViva el PeruAuch hier ein Christus StatueBack in CuscoAndenken an Cusco. Scheiß Straßenköter
Ich bin seit dem 07.02 in Cusco. Es wird noch zwei Nachträge für Iquitos geben und ein paar Impressionen von dort. Aber jetzt bin ich in Cusco.
Der Mittelpunkt der Welt für die Inka, bevor die Spanier hier alles kurz und klein geschlagen haben. Vom Dschungel in die Anden. Von tropischen Klima ins Gebirge. Es regnet hier, 16 Grad. Vor ein paar Tagen hatte ich noch 34 Grad. Das ist schon hart. Ich merke es, dass auf 3300 Metern die Spaziergänge anstrengend sind, Koka Blätter helfen das etwas, aber nicht viel. Ich keuche wie eine englische Eisenbahn im 19. Jahrhundert.
Cusco ist eine Touristenstadt. Nicht irgendeine Touristenstadt. Hier dreht sich alles um Touristen. Ständig wird man angesprochen wegen Schuhputzen, Bilder kaufen, Massage, auch wegen Drogen und Chicas. Die Preise sind hoch – ähnlich wie in Lima, Miraflores. Kein durchschnittlich verdienender Peruaner kann sich das hier leisten. Überall Hostels und die dämlichen weltweit verbreiteten „Irish Pubs“. Mädels mit Baby Lamas, die um Fotos fragen.
Sollte es jemals eine Negativliste für Weltkultuerbe geben wird, wäre neben McDoof, Starbucks, Kentucky-schreit-ficken, „Irish Pubs“, die mit O oder P oder M rirgendetwas beginnen meine ersten Kandidaten.
Aber dann auch wieder interessant, die Architektur, die engen Gassen, die durch eine eigene Physigonomie ausgezeichenten Menschen, geprägt vom Bergklima. Und interessante Märkte.
Am zentralen Platz – dem Plaza de Armas kann man durchschnittliche Pizza und durchschnittliches Bier für Mondpreise bezahlen. 300 Meter weiter im Mercado San Pedro dagegen sich mit Einheimischen in der Markthalle für wenig Geld Gemüsesuppe, Lomo Saltado und Pisco Sour gönnen. Ich rede hier von einer Differenz von dort 50 Soles und da 10 Soles. Und es schmeckt in der Markthalle um Längen besser.
HausapothekeViele Kartoffelvariationen hier. Mier schmecken die etwas kleineren besser, als die großen Kartoffeln.Käseecke. Der Käse ist aber auch etwas kraftlos. Das ist kein Rohmilchkäse aus der Schweiz oder Ziegenmilchkäse aus Griechenland. Das hat eher ein etwas schwaches Geschmacksaroma.Leckerer Capuchino und Kuchen. Gibt es auch.Der alte Haupttempel der Inka, Darauf haben die Spanier eine Kirche gebaut. Aber einiges der Grundmauern ist noch erhalten.Die Geschichte der Inka auf einer Straßenmauer. Beeindruckend.Pisco Sour. Definitiv trinkbar.Leckere GemüsesuppeAuch lecker. Lomo Saltado.Poncho Nachschub. Doppelt so groß wie der Träger. Aber Alpakawolle. Daher nicht ganz so schwer.
Nachtrag vom 05.02.2020. Ich wollte jetzt auch nicht nur einfach in Iquitos abhängen, daher habe ich über mein Apartement eine Tour zu einem Manatee Rescue Center und zu einem Badeort in der Nähe gebucht.
Ca. 6 Kilometer von Iquitos entfernt, begleitete hat mich Basquet, der mit mir auch den Markt in Belen besucht hat. Er hat ein eigenes Motortaxi und diesmal ein T-Shirt als Tourist Guide getragen. Er hat da wohl eine Auswahl, mal Tourist Police, mal Tourist Guide. Das Rescue Center hat ihn nicht weiter interessiert, aber an der Lagune/Badeort ist er dann aufgetaut. Hat mir erklärt, dass es für Männer in Iquitos normal ist 4-5 Beziehungen zu haben. Hat mir erklärt, dass es in der Nähe des Flughafens ein paar Bordelle gibt und er Probleme mit der Mutter seines Sohnes hat. Klang ein wenig verzweifelt. Die Machos hier sind auch nur aus Fleisch und Blut. Hat mich gefragt, wie er am besten europäsiche Frauen eroberen kann. Von weiteren hilfreichen Tips schweige ich lieber. Es gibt da jemanden in Europa, der mein Herz hat. The one and only.
Im Manatee Recue Center, das in Zusammenarbeit mit dem Zoo in Dallas arbeitet, gibt es noch einige Tiere mehr, Affen, Papageien, Nutrias, Schildkröten und viele interessante Pflanzen.
Die Lagune/Badeort war schön, wenig los, war aber auch unter der Woche. Leider gibt es hier einen Delphin im Pool. Kein Delphin gehört eingesperrt. Ein paar Russen waren auch da.
Und erstaunlicherweise können die Leute hier nicht schwimmen. Sie können paddeln und sich an der Oberfläche halten, aber richtig schwimmen können die nicht. Obwohl sie am oder auf dem Fluß leben. Als ich im Freistil ein wenig rumgecruist bin wurde ich danach angeschaut wie ein Alien mit Außenbordmotor.
Es ist schon etwas spät, daher nicht viel Gelabber. Ich habe heute eine Tour nach Valparaiso, Vina del Mar und zu einer Bodega gemacht. Geführt und gebucht.
Die Fahrt an die Küste dauert ungefähr eine Stunde. Es gibt auch einen Gebirgszug an der Küste, der jedoch nicht zu den Anden gehört. Vina del Mar ist ein Badeort, sehr touristisch. Valparaiso ist die älteste Statdtgündung der Spanier in Chile und herausragend, was Streetart angeht. Die Bodega war schön, aber argentinischer Wein ist für mich besser, als chilenischer Wein . Kommentare und weitere Bilder aus zu den letzten Tagen folgen morgen, da mache ich mal nix. CU
Mein erstes Lama. Ein echtes Lama, es gibt auch Partner/Unterarten.Schwach duftende Blüten auf dem weg nach ValparaisoKurzer Zwischenstop für einen Snack. So kleine Andachststätten gibt es hier überall an den Straßen und HäusernVina del Mar. Die Touristenhochburg in Chile für EinheimischeEin paar schöne alte Häuser gibt es hier. Die Stadt ist noch relativ jung. Sie wurde gegen 1910 von einer reichen Familie aus Spanien gegründet, die im Weinbusiness tätig ist. Daher auch der Name Vina del Mar.Geklaut von den Osterinseln, der ist bestimmt verdammt einsam hier auf dem Festland.Eine Gartenskulptur aus Pflanzen,Unser Tourguide Michelle in vollem Einsatz, mit dabei überwiegend Amerikaner, eine Chinesin, ein Inder und El AlemanPrähistorischer Wasserspeicher.Die Blumenuhr, die jeder mindestens einmal fotografiert haben muss, damit bewiesen ist, dass man in Vina del Mar war.Touristengimmick. Filmfiguren, die für ein Foto rund um Blumenuhr herumlungern. Ich möchte nicht wissen, wie heiß es in diesen Kostümen ist. Mir läuft bei 35 Grad auch so schon das Wasser herunter.Fischmarkt in Valpariso. Möwen, Möwen und noch mehr Möwen.Der Fang ist jetzt wirklich frisch.Meine beiden Kumpels von der Food and Markets Tour von gestern sind auch wieder dabei. Klein ist die Welt.Strandleben auf chilenisch.Ausrüstung für den Leinenfang. Ranjid, geh gefälligst aus dem Bild!Der Schutzpatron der Fischer.Leider nicht so gut zu erkennen, Aber das unter der Brücke sind Seelöwen.Das war richtig beeindruckend, die Grafitti, die es in den kleinen Gassen von Valparaiso zu sehen gibt ist wirklich gut und schön.Mein Liebling Polar, die Kunstwerke sind alle signiert.Valparaiso ist auch ein beliebter Ausflugsort für Kreuzfahrtschiffe.Das sind Darstellungen die die Historie eines chilenischen Eingeborenstamms dokumentieren. Die etwas wir Zirkus anmutenden Köpfe sind aus Walknochen hergestellt worden. Die Bemalung ist auch von dort.Nur Museum – altes Cable Car GetriebeAuch lustig, die JungsBlick über ValparaisoIn betrieb befindliche Cable Car Maschine. Dauert nicht lange. 5 Minuten und man ist unten oder oben. Und nur 100 chilenische Peso teuer.Ah, endlich Essen, Seafood, sehr lecker aber auch teuer.Mein dritter Vorname ist ab jetzt Nachtisch.2 Jungs aus Washinghton DC, ein Paar aus North-Carolina und Ranjid, der in Blockchain macht und mal einen Tag Pause braucht.Dann noch einmal eine Bodega. Die Weinprobe war verglichen mit Argentinien eher lieblos. Und ich muss sagen, mir schmeckt der argentinische Wein auch besser.Das Ambiente war aber schön.Unser kleine Faschingstruppe.Und zurück in Santiago de Chile noch ein bisschen herumlaufen.Das war irgendwie so eine Art Comdey. Mein Spanisch ist leider nicht ausreichend gewesen, um die Witze zu verstehen. Mitten auf dem zentralen Platz, Samstag gegen 21 Uhr.Zeit fürs Bett.
Nachdem ich die Stadt zunächst alleine etwas erforscht habe, wollte ich mir mal ein paar Erklärungen abholen und habe bei einer Agentur eine Stadtführung gebucht. Nicht gerade günstig. 70€ für 4 Stunden, versprochen war Food und Markets. Das Geld war es aber wert.
Unser Guide Nikolas ist sehr gut vernetzt, spricht sehr gut englisch und war ausdauernd mit den penetranten Fragen der Gringos. Es war allerdings auch ein drastischer Unterschied mit ihm unterwegs zu sein und danach ohne ihn. Da ging das Freundlichkeitslevel der Chilenen dann plötzlich wieder auf arktisches Niveau herunter. Mit dabei eine nette aber etwas scheue Australierin, die nach 5 Wochen Südamerika heute Nacht noch ihren Rückflug antritt und ein Pärchen aus Washington DC, das ihren zweiwöchigen Jahresurlaub für eine Reise nach Südamerika investiert hat.
Lustigerweise werde ich die beiden Jungs aus Washington morgen wiedertreffen, da wir zufällig dieselbe Tour nach Valparaiso, Vina del Mar und zur Bodega gebucht haben. Wir haben beschlossen, wer zuerst im Bus ist, hält für die anderen Platz frei.
Start war am Staatssitz. Plaza de ConstitucionDer unglückliche erste sozialistische Präsident Allende. Totgebombt von den eigenen Militärs im obigen Präsidentenpalast mit freundlichem Ratschlag und Unterstützung der CIA.Mein Güte, geh weg. Ich will ein Foto machen.Wallstreet Santiago de ChileEin Lokal, das es sich auf die Fahnen geschrieben hat tradtionelle Küche zu bewahren.Eine Offenbarung. Es gibt tatsächlich leckeres Essen in Chile. Die Zusammenstellung aus selbstgemachter Mayonaise, Schweinefleisch und Zwielbeln war einfach lecker.Orgnisierter Schuhpuztshop. Sehr stark frequeuntiert.Schneider und Schilling. Deutscher Einfluss in ChileHot Dog Allee am Plaza de Armas. Heißen hier irgendiwe Completos. Die populärste Variante ist nach den italienischen Landesfarben benannt. Mayoniase, Avocado, KetchupDas hinter dem LKW ist das Postamt, ca. 150 Jahre altShowroom der Hot Dog AlleeDa ich gestern schon auf dem Platz war, mal ein kurzer Abstecher in die Kathedrale. Der Show Room.Hier sollte man ruhig sein. Seitenteil. Hier wird tatsächlich gebetet.Putztag am Plaza del ArmasEine endemische Art in Chile der Palme, ca 350 Jahre alt.In einer der Nebenstraßen des Plaza de Armas gibt es Esoterikbuden. Hier kann man sich die Zukunft voraussagen lassen. Ganz offiziell und besteuert. Wers braucht…………Fischmarkt Santiago de ChileAlle möglichen Arten von Muscheln, auch solche die man definitiv in Europa nicht kennt. Mehr oder weniger frisch aus dem pazifischen Ozean.Keine Ahnung woher das Blau kommt. Marvin? Spielst Du wieder?Die Viecher sind ca. 1 Meter lang. Eine Art Aal.Showroom in der Fischhalle.Metro in Santiago. Ähnliches System wie in Buenos Aires und Rio. Man organisiert eine Karte, lädt diese mit Guthaben auf. legt diese auf ein Lesegerät am Drehkreuz und fäht los. Der Preis ist unabhängig von der Länge. Eine Station oder Zehn. Immer derselbe Preis.In der Metro ist offiziell musizieren verboten. Wird aber doch manchmal gemacht. Offiziell ist nur hier das misizieren erlaubt.Meine Reisebegleitung. Sehr sympathisch.Vega Central Markt in Santigao de ChileCat Content. Davon gab es hier viele. Das Rätsel ist gelöst.Aus dem schwarrzen Mais wird ein Getrünk gemacht. Mal sehen, ob ich das irgendwo bekommen kann.Laut Nikolas der beste Kaffee in Santiago de Chile.Maniok.Beeren gibt es auch und die sind sehr lecker.Einer der Flüße rund um die Stadt mit Sedimenten aus den Anden. Es gibt noch einen anderen, aus dem das Trinkwasser gewonnen wird. Hier gab es eine kleine Konfrontation mit einem Obdachlosen, der offenbar der Meinung war, er müsste Geld bekommen für Fotos, die niemand von ihm gemacht hat.Der laut Nikolas europäischte Teil Santiago de Chiles. Nette Bar, Kaum war Nikolas weg, wurde man nur noch mit dem Arsch angeschaut.
Auch noch so ein Erlebnis der besonderen Art. Nach der Tour war ich noch in einem Supermarkt. Danach musste ich bei einer Straßenüberquerung warten. Neben mir ein chilenisches Pärchen. Die sind dann demonstrativ drei Schritte nach rechts gegangen und haben mich angestarrt als wenn ich der Coverboy von“Kinderschänder Online“ bin. WTF.
Der Beitrag ist eigenlich vom Domerstag, 24.01.2020. Irgendwie hat das USB Interface meines Smartphones für den Upload der Bilder den Geist aufgegeben. Hat etwas gedauert mit einem Workaround über die Google Cloud.
Eine meiner Spanischlehrerinnen in Bad Cannstatt ist aus Chile, ihr Name ist Bea, und sie hat mir empfohlen, wenn ich Märkte mag, soll ich mal bei Bio Bio vorbeischauen. Das ist von meinem Apartment in der Avenida San Francisco im Barrio Paris-Londres ungefähr 4 Kilometer nur die Straße immer runter. Daher habe ich mir gedacht, ein ausgiebiger Morgenspaziergang, irgendwo unterwegs frühstücken und mir dem Markt anschauen (Und ja, Bea, ich passe auch meine Wertsachen auf, peligrosso und so).
Leider gibt es hier ausserhalb der direkten Innenstadtgebiete die netten kleinen Cafes aus Argentinien nicht, bei denen man gemütlich draussen sitzen kann und ich meinem zweiten Vornamen Desayunar gerecht werden kann. Daher war ich etwas ausgehungert, als ich gegen 10 Uhr dort ankam. Dann ist dort auch noch weitgehend tote Hose. Erst gegen 11 machen die ersten Buden auf und es belebt sich. Bio Bio ist eigentlich kein einzelner Markt, sondern mehrere Hallen in den wahlweise mal Klamotten angeboten werden, mal Elektronikartikel, dann wieder Möbel oder Friseure und Schönheitssalons ihre Dienste anbieten. In der Mitte gibt es dann aber einen sehr sehenswerten Lebensmittelmarkt. Der ist für mitteleuropäische Augen schon sehr exotisch.
Endlich Frühstück……Mächtig. Die Empanada war voller Fleisch und BohnenDie Leute hier waren richtig gut drauf. Auf die Reaktion des verwirrten Gringos, der anstatt eine Bestellung am Eingang an einem Art Tresen aufzugeben, wie es hier üblich ist, direkt reingelaufen ist, wurde mit fröhlichem Gelächter und spöttischen Kommentaren reagiert. Waren das Chilenen? Nö. Die sind aus Vernezuela, Maracaibo. Und ich solle unbedingt ihr Land mal besuchen. Wenn es dort besser geworden ist.Immer noch wenig los rund um Bio Bio gegen 10:30. Avenida San DiegoDas ist etwa so der Eingang.Wie gesagt viele kleine Läden, mit Klamotten, Krims Krams, T-Shirt, Sonnenbrillen usw.Kleine Stände. Die Hallen sind in etwa nach Themengebieten aufgeteilt.Schuhe. Was ich wahrgenommen habe nicht unbeding gute Qualität.Auf den Bürgersteigen vor den Hallen überdachte Stände mit weiteren ArtikelnDie MöbelabteilungDer BeautybereichAuch gegen 11:30 sind viele Stände noch geschlossen.Mal rüber über die Straße. Nicht weiter anspruchsvoll. Eher dezent der Verkehr hier. Mit etwas Übersichte keinerlei ProblemIn der Mitte von Bio Bio gibt es dann einen Lebensmittelmarkt, mit einige Restaurants, vor der MarkthalleOffenbar auch noch nicht Barbequezeit.Willkommen im Markt FranklinFleischstände, Fleischstände, Fleischstände. Sollte Google jemals Geruchsdaten übermitteln können, würde euch jetzt ein Geruch entgegenkommen, der bis ins Mittelhirn reicht.Die Gemüseabteilung.Innereien sind hier sehr beliebt. Und nein, die Auslage ist nur sehr schwach gekühlt. Der Geruch ist sehr intensiv.Hülsenfrüchte im Eimer.Die Fischabteilung. Zum Geruch siehe oben. DerGeruch war alles in allem gewöhnungsbedürftig aber nicht schlimm. Andere Länder, andere Sitten.Hier geht jeder Einkaufen. Supermärkte sind nur für den notwendigen Alltagsedarf, Fleisch, Gemüse, Obst ,Eier kauft man auf dem Markt und sind dort wesentlich günstiger als im Supermarkt.Die Gemüseabteilung. Stilleben mit Hunden.Ganzer Schweinekopf, heute im Angebot.Mal eine kurze Auszeit in einem Lokal vor den Markthallen. HIer musste ich ein Mißverständnis mit den netten Bedienungen klären. Nein, ich bin nicht aus Spanien. Ich bin aus Deutschland. Waren Peruaner. Ein Chilene hätte vermutlich nur mit den Augen gerollt, aggressiv geschaut und sich gedacht, schon wieder ein dummer Ausländer.Was ich zunächst aufgrund der Aussprache als Guzzmann interpretiert habe ist ein chilenisches Bier namens Kunstmann und beruft sich auf bayrische Wurzeln. Naja, ist zwar trinkbar, hält aber einem Vergleich wirklich nicht Stand.Eine chilenische Spielhallte. Wenig los, die Leute haben kein Geld. Durchschnittlicher Monatsverdienst 460€Ein wenig Streetart an der Avenida San Diego. Eine ziemlich breite Straße auf dem Rückweg ins Zentrum. Die Straßen der Heiligen liegen hier nebeneinander. Erst kommt San Diego, dann San Francisco, dann San IsidirioAlkohol gibt es hier ausschließlich in sogenannte Boutellerias zu kaufen und den größeren Supermärkten. Die kleinen Büdchen und Supermärkte verkaufen keinen Alkohol.Die Auswahl hier war beeindruckend. Pisco, Gin, Whiskey, Wein. Chilenische Marken und alle globalen Brands sind zu haben.Die Avenida San Diego fand ich sehr spannend. Die Straßenabschnitte sind fast wie in mittelalterlichen Stadtstrukturen nach Gewerben aufgeteilt. Es gibt 100 Meter mit vielen Ledergeschäften. Und ich meine Leder. nicht Lederwaren, dann ein kurzer Abschnitt Elektronik, dann ein sehr langer Abschnitt mit vielen Geschäften für Fahrräder und Fahrradteilen und Zubehör. Dieser Abschnitt für Fahrräder ist sehr lang. 500 Meter und man bekommt alles. Ganze Fahrräder, Helme, Schaltungen, Sattel you name it. Das hat irgendwie Zunftcharakter.Leder Avendia San DiegoMal kurz hinsetzen und abkühlen.Keine Ahnung welche Kirche das ist. Pder müsste ich nachschlagen.Ein Spezialgeschäft für alles, was der traditionsbewußte Chilene oder seine Liebsten brauchen. Sozusagen ein chilenischer Trachtenshop. Leider ziemlich verspiegelt.Elektonisartikel. Der eine macht in MAC, der andere in Audiosystemen oder Handyreperaturen.Alles ElektroniklädenFahrräder, Fahrräder, Fahrräder, 500 Meter lang. Laden neben Laden.Muss ich noch nachschauen, was dies für eine Kirche ist.Diese Morlocks werden immer raffinierter.Bandprobe im Park.Zurück in der Innenstadt. War ein langer Spaziergang.Der zentrale Platz in Santiago de Chile. Plaza del Armas. Da haben die früher ihre Waffen gelagert und von hier aus die Stadt aufgebaut.Etliche Tische mit Schachspielern. Es wird durchaus auch um Geld gespielt. Soweit ich das noch beurteilen kann durchaus auf sehr hohem Niveau.So etwas wie das offizielle Stadtlogo.Auf dem Platz gibt es mehrere in den Boden eingelassen metallene Tafeln, die die Stadt zu unterschiedlichen Zeitabschnitten darstellen. Hier 1721.Die Kathedrale am Plaza del Armas.Das fand ich sehr schön. Da hatetwas rührendes.Eine Skulptur an einer Ecke des Plaza del Armas.Mal ein wenig abhängen. Der Herr im Hintergrund mit dem roten Hemd ist im übrigen so etwas wie ein selbsternannter Prophet. Der später noch mit extremer Lautstärke in der Stimme rumgerannt und mit einer Bibel in erhobener Hand auf Leute zugegangen ist, mit der Aufforderung sich vom Bösen zu lösen und den Herren zu lobpreisen. Die Intensität war extrem. Derartige Leidenschaft hatte ich sonst hier in Chile nie erlebt. Der ist richtig abgegangen.Weiter abhängen.Dann mal etwas essen. Die chilenische Küche ist jetzt nichts, was mich bislang vom Hocker haut. Da war das Essen in Argentinien und Brasilien um Längen besser.Ich sap in einem Cafe, namens Marco Polo direkt gegenüber der Skulptur. Gegen 19:00 wurden dort artistische Kunststücke vollbracht. Durchaus sehenswert.Man beachte den Gesichtsausdruck der Menschen mit Frontalansicht. So laufen die hier in der Mehrzahl rum. Das ist keine angenehme Atmosphäre.Na, junge Damen, erklären sie mir bitte, warum sie noch unterwegs sind? Und dann noch so leicht gekeidet? Das erinnert mich an Mutter und Tochter in Rio de Janeiro. Die Tochter, so um die 18 Jahre alt, sagte mir, sie genieße es in Rio de Janeiro sehr. In Chile sei alles so steif und konservativ.Life painting. Viel mit Schablonen. Die Show war interessant, Die Bilder eher uninteressant.Auf den Straßen rund um den Plaza del Armas breiten ab 20 Uhr Straßenhändler auf dem Boden ihre Waren aus und bitten um Käufer. Eigentlich illegal. Wenn die Polizei will, müssen die gleich flitzen.Das war es dann auch, heiß und lang. Zurück ins Apartment.
Heute morgen war es dann soweit Argentinien und Mendoza zu verlassen. Ich kann Argentinien sehr empfehlen, hat mir sehr gut gefallen. Fröhliche, offene und herzliche Leute, gutes Essen, hervorragender Wein und beeindruckende Landschaften. Elio, der Vermieter des Apartement, ein netter Typ, in etwa meines Alters, der mir viele gute Tips für Mendoza gegeben hat und der insgesamt drei Jobs hat, um über die Runden zu kommen, hat mich freundlicherweise zum Busbahnhof gefahren. Natürlich zu früh, gegen 8 Uhr, Abfahrt war erst gegen 9 Uhr. Die Busse haben Abfahrtsgleise, dort gibt man direkt am Bus sein Gepäck ab und bekommt dafür einen Bon, mit Nummer. Die Busses sind sehr komfortabel, insbesondere in der Cama/Full Bed Klasse, die Semi Cama/Half Bed Klasse entspricht in etwa dem, was man von Flixbus und Co. kennt.
Insgesamt dauerte die Fahrt etwa 7,5 Stunden von Mendoza nach Santiago de Chile. Bei uns in der Cama Klasse wurden auch Filme gezeigt. Hollywood Blockbuster im Original mit spanischen Untertiteln.
Ich habe bedauerlicherweise seit dem Grenzübergang nach Chile eine intensive Abneigung gegenüber Queen und und Männern in Frauenkleidern entwickelt. Es macht einfach keinen richtigen Spaß diese tollen Anden zu betrachten, während 10cm über dem Kopf Freddy in ohrenbetäubender Lautstärke Bohemian Rapsody zum Besten gibt. Da helfen selbst Ohrstöpsel nichts.
Busbahnhof Mendoza, meine Buslinie Andesmar – Online Buchung ohne Probleme, einfach E-Ticket beim Einsteigen zeigenCama/Full Bed KlasseKleine Verköstigungen für zwischendurch. Dazu gibt es dann heißes Wasser oder ColaEs gibt da einen kleinen Grünstreifen, bei einer Stadt die Upsallata heißt, ansonsten durchweg Steine,Sträucher und Berge.Grenzübergang Chile Los Libertadores. Man darf im übrigen weder Frücjhte noch Gemüse von Argentinien nach Chile mitnehmen. Hat mich 1 Orange zu 10 Peso und 2 Pfirsische zu 50 Peso gekostet. Ich werde es überleben, es sei denn ich sterbe jetzt an Vitaminmangel, was eher unwahrscheinlich ist..Die chilenische Variante der holländischen BruckgeldkassiererDie Vegetation in den Andenausläufern auf chilenischer Seite ist deutlich anders, als auf der argentinischen. Viel sandiger, und viel mehr Kakteen.Wirkt irgendwie afrikanisch.Angekommen in Chile Busbahnhof, Geld wechseln ohne Probleme am Busbahnof möglich. Dann die Qual der Wahl, welches Taxi nehmen wir denn?Ein paar StraßeneindrückeEingecheckt ins Apartment und mal durch die naheliegenden Straßen spaziert.Fußgängerzone Santiago de ChileUniversität Santiage de Chile, mitten in der StadtDiese Form des Grills ist mir jetzt doch neu. Sah aber lecker aus.Diese Kneipe hatte mir mein Vermieter empfohlen, wenn ich gutes chilenisches Bier trinken möchte. Hieß Guzmann oder so. Das Bier, nicht die KneipeWar eine Empfehlung der Bedienung. Absolut nicht mein Geschmack. Fleisch mit Zwiebeln in einer penetrant süßlichen Tunke, mit labrigen Fladen eingemauert. Bäääh.Straßenstände hat es hier auch ohne Ende, Wasser, Getränke, Fleisch frisch vom Einkaufswagengrill, Spielzeug, alles möglicheEin paar schöne Häuser hat es hier.
Generell ist mein erster Eindruck von der Stadt positiv, quirlig, ein buntes Gemisch an Hautfarben, Körpergrößen und Sozialstatus.
Der erste Eindruck der Leute ist nicht so positiv. Unfreundlich, unhöflich, ernst, schon fast deprimiert. In Argentinien wurde man mit einem fröhlichen Hallo begrüßt und fröhlich verabschiedet. Wenn man hier in einen Laden geht und fröhlich Hallo sagt, wird man erst einmal begutachtet, als ob das Gesicht nicht von der aktuellen Ausgabe von „Mörder auf der Flucht“ bekannt vorkommt und dann knapp gefragt, was man will. Beim Abschied scheint es auch fast schon eine unerträgliche Überwindung zu kosten, Adios zu sagen. Eventuell ist das auch der Grund für das etwas eigenartige Verhalten des dänischen Pärchens am Busbahnhof in Mendoza, die kamen gerade aus Santiago de Chile.
Auf der Straße wird man mit ernstem, schon fast feindlichem Blick gemustert, als wenn man eine besonderst eckelige Form wässriger Ekzeme seinen Mitmenschen zumutet. Es wird hier kaum gelacht, im Gegensatz zu Argentinien und Brasilien und die Leute gehen in der Öffentlichkeit weit weniger herzlich miteinander um, auch wenn sie sich kennen.
Aber schau ma mal. Ist ja der erste Tag. Vielleicht hat mir Freddy auch nur schlechtes Karma verpasst.
Mittlerweile bin ich in Mendoza dann doch angekommen. Gestern gegen 23:30, empfangen von einer sehr netten Dame, etwas älteren Jahrgangs, die mir alles mögliche erklärt hat, auf spanisch. Ein paar Sachen konnte ich verstehen, etwa, dass es drei Schlüssel gibt, Apartment, Aussentür, Gittertür zur Straße. Air Con, Kühlschrank. Der Rest kam mir einfach nur Spanisch vor. Da es aber 23:30 war, habe ich zu allem erst einmal Ja -Si gesagt. Ich hoffe, ich bin dadurch nicht unverhofft zu mehreren Hektar Land im Umkreis von Mendoza gekommen.
Das Apartment ist sehr nett, liebvoll eingerichtet, recht groß, ca. 50qm, hat einen großen Wohnbereich, Dekor an den Wänden, einen großen Balkon und liegt ca. 1 Kilometer vom zentralen Platz in Mendoza. Bilder versuche ich später zu schicken, das Internet ist hier einfach zu lahm. Jetzt erst einmal Abenteuer Wäscherei./Lavenderia.
Morgens um 9 Uhr Fußgängerzone Mendoza. Das schreit nach Frühstück.Richtig chillig wird es zwischen 13 und 16 Uhr, dann gehen hier sogar in vielen Läden die Rollläden runter, Man liegt dann zwanglost auf einer Parkbank oder trifft sich mit Freunden zum Quatschen in der Bar oder im Cafe.Die Busse halten regelmäßig in der Fußgängerzone in Mendoza. Ich werde das morgen mal ausprobieren.Das nennt sich Desayunar. Frühstück, Und nein, das nennt sich nicht Croissant. Das sind Media de Lunas – Halbmonde. Für 180 Peso – inklusive Trinkgeld. Je nach Marvins Manipulation der Wechselkurse zwischen 2 und 3 €. Es gibt hier verblüffend viele Buchläden. Auf einer Strecke von 200 Metern habe ich 5 gezählt, Auch viele der kleinen Straßenkioske haben ein paar Bücher in der Auslage, meistens irgendwelche Klassiker, Jules Verne, Homers Odysee oder sogar Michael Foucault, den ich doch für etwas seht spinnert halte. Und ich habe in Bielefeld Soziologie studiert.Fleisch vom Gringo gibt es auch. Weiß Donald Trump schon davon?Vermultlich ein gutes Angebot.Meine unglaubliche Ausstrahlung wirkt in Mendoza besonders. Ich bekomme verwirrte, ratlose, „was zur Hölle“ Blicke zugeworfen. Ich hoffe es liegt an meiner Ausstrahlung und nicht an dem T-Shirt, mit dem ich hier durch die Gegend wandere, bis die nette Dame aus der Wäscherei mit meinem Konglomerat durch ist.Etwas gewöhnungsbedürftig. Man schmeißt kein Toilettenpapier in die Schüssel, sondern in einen separaten Eimer, der in den Hausmüll entsorgt wird und/oder hat Bidet und/oder eine Brause. Sowieso hygenischer hat mit einer vom Lattentreff erzählt.Jedem, der ein wenig offenen Geistes und Herzens und der das Backpacker Alter hinter sich hat, kann ich nur empfehlen nicht in ein Hotel zu gehen. Buchungsportale wie Booking.com bieten Angebote von lokalen Vermietern, bei denen man mit den Einheimischen in Kontakt kommt und im Vergleich zu den üblichen 08/15 Hotelzimmern Stil und Ambiente bekommt. Und einen Kühlschrank, Balkon und Kaffeemaschine und Küche (falls man eine Küche braucht). Für das Apartment in Mendoza habe ich für 7 Übernachtungen 210€ bezahlt. Das etwas düstere Image liegt an dem Deckenlicht, das ist wesentlich freundlicher in echt.Ein Hemd, eine Jeans, 8 T-Shirt, 7 Boxxer, 7 Paar Socken – für 250 Peso – Marvin, korriegiere mich. Irgend etwas zwischen 3-4€. Gewaschen, gebügelt und von der netten Dame in der Wäscherei mit kritischem Blick übergeben.Ich vermute mal, das liegt an meiner Sockenauswahl. Vermutlich bin ich im Viertel schon als Diavolo de calcetines bekannt. :o(
Gebucht habe ich jetzt schon eine Tour zu Weingütern am Sonntag (mök, 07:15) und eine Tour in die Anden, Alta Montana por el Rio. Machen will ich noch eine Tour zu einem Bad am Fuß der Anden, mit SPA – Termas de Cachueta – da brauchen ich noch die Bestätigung für Dienstag. Mal sehen, was ich morgen und Samstag an Unsinn treiben kann. Ich hoffe, mir fällt etwas ein……
Heute sah es erst einmal nicht gut aus für Outdoor Aktivitäten. Es hat bis ca. 13 Uhr Ortszeit erst einmal tüchtig geregnet. Ich weiß nicht, ob das normal ist, aber Buenos Aires liegt ja an einer großen Bucht/Fluß, dem Rio de la Plata, der direkt in den Atlantik mündet. Ich kann mir vorstellen, da wechselt das Wetter mitunter auch schnell.
Insofern haben die dann da oben auch den Hahn zugedreht und ich konnte raus.
Ich habe mal wieder den ÖPNV getestet. Dieser ist ähnlich gut organisiert und strukturiert wie in Rio de Janeiro. Man kauft ein Karte, lädt diese auf, legt sie auf einen Lesegerät an einem Drehkreuz und kann durchstarten. Weder Morlocks, noch Trolle. Auch Harry Potter war nirgends zu sehen. Vermutlich andere Station.
Nein liebe Frau, ich will kein Upskirting machen. Ich bin Tourist und fotografiere die Metro.Du kannst von mir aus tot umfallen. Dumme Schnepfe.Hier kann man das Guthaben aufladen und auch sehen, wieviel noch auf der Karte ist.Malfalda ist hier sehr populär, es gibt sogar eigene Malfalda Shops. Übersetzt in etwa. Schau mal die Welt, Die ist schön, nicht? Weißt Du warum sie so schön ist? Weil es ein Modell ist. Die echte Welt ist ein Desaster.Am Plaza de Mayo treffen sich einige Metro Linien. Man kann hier unterirdisch lange laufen, Vermutlich rund um die Platzgrenzen. von einer Linie zur anderen.Erinnert sehr stark an jede x-beliebige U-Bahnlinie abends in Deutschland.Ich wollte hier nicht den ultimativen Touri geben und mich direkt vor ihn stellen. Aber das verwaschene Bild in Schwarz rechts ist ein Musiker mit Gitarre, und der hat richtig guten Sound in der Metro gemacht.
Gefahren bin ich von Plaza Italia zum Plaza de Mayo. Ungefähr 10 Stationen, sehr entspannt. Ich hatte die Karte mit 120 Peso aufgeladen. Als ich den Stand bei der Rückfahrt geprüft habe waren es 120,01 Peso. Inflation? Fotoroboter aus Lissabon? Who knows?
Der Plaza de Mayo ist der zentrale Platz in Buenos Aires, hier finden auch Demonstrationen statt und es gab Zeiten, da hat das Militär hier einfach mal 200 Leute platt gemacht. Ganz platt, per Luftangriff. Es befindet sich hier auch das Grab von Herrn San Martin. Eine Art Wandergeselle in Militaria, ein unruhiger Geist, der sich nicht richtig entscheiden konnte, ob er links oder rechts von den Anden bleiben soll. Das mit den Spaniern war ihm auch zu kompliziert, und er ist daher für die Unabhängigkeit Perus (zusammen mit Bolivar), Chiles und Argentiniens wesentlich mitverantwortlich. Darüber hinaus gibt es aber auch noch viele andere wirklich sehenswerte Gebäude und ich bin Dirk Gentleys Vorschlägen gefolgt, dass das Ziel eigentich egal ist, solange der Weg der richtige ist.
Cathedral in Buenos Aires. Kirche und Grabesstätte des Nationalhelden San Martin.Mal den Blick nach oben werfen, auch imposant.Die beiden Herren links und rechts sind keine Figuren. Vermutlich werden sie bei Schichtende mit der Sackkarre rausgefahren Jedem Normalsterblichen würde nach einer halben Stunde das Blut unterhalb der Kniekehlen stehen. Tatsächlich soll dies das Grab von San Martin sein. Ich denke er ist froh, wenn es Sonntag ist und keine Touristen kommen. Dann hat er mal wirklich Ruhe.Raffiniert diese Morlocks, hier versuchen sie es mit Leuchtreklame und der Verfälschung einer weltweit bekannten Kette für Baguettes. Respekt. Hat aber auch nicht geholfen. Drinne keine Morlocks.Keine Ahnung was das genau ist, es wirkt aber fremd. Momentan offenbar ein Parkhaus. Irgendwie mexikanisch. Nicht so bomabstisch wie alles drumherum. Irgendwie einzig. Ich konnte aber nicht herausfinden, was es damit auf sich hat.Mein Smartphone gibt das leider nicht her. Aber über alle Straßen habe ich 18 Spuren gezählt. Die Straßen in Buenos Aires sind richtig breit. Es soll sogar welche mit 40 Spuren geben.Idealerweise befindet sich die korrespondierende Gewerkschaft direkt gegenüber, auf der Staßenseite von der ich das Foto mache.Im Gegensatz zur Innenstadt von Rio de Janeiro gibt es hier sogar Nebenstraßen ohne viel Trubel. Ein Brasiliner würde sich vermutlich beschweren.Auch wenn ich es nicht beweisen kann. Es muss in meinem Pass einen Eintrag geben – finde die Deutsche Evangelische Gemeinde in Buenos Aires. Vermutlich mit unsichtbarer Tinte geschrieben.Bingo. Bitte meinen Preis rüberrecichen.Zahnstocher, beeilen, gleich wird die Ampel für die Autos grün. Hurry upDer Marineklub Ende des 19ten Jahrhunderts. Für Offiziere, denen ihre Ehefrauen noch nicht gezeigt haben, woher der Wind weht.Kennt doch jederSo ein schönes Gebäude und dann Starbucks. Fuck off.Ein Ort der Ruhe in Buenos Aires. Obwohl mitten in der Stadt gelegen. Man kommt dort rein und denkt man ist in einer anderen Welt. Sehr zu empfehlen.Hier kommen auch Suesse auf ihre Kosten. Spenden bitte an das Kalauerkonto des SWR
Und dann war es endlich soweit – mein Steak. Im Rückblick betrachtet muss ich sagen dieses In-Viertel Palermo ist eine Marketingaktion, bei der man ausländischen In-Gästen durchschnittliche Qualität und schlechten Service für drastisch überhöhte Preise andreht. Für mein fantastisches Steak, mit einem hervorragenden Brandy danach habe ich halb soviel bezahlt, wie ich es hätte in Palermo, wenn ich dort überhaupt bedient worden wäre. Und das direkt am Plaza de Mayo. Ohne ein Wort Englisch reden zu müssen.
Zu empfehlen. Offenbar auch eine Kette, die mehrere Filialen in Buenos Aires hat.
Noch ein paar Fotos mit Abendlicht. Dann zurück per Metro nach Palermo. In einer Straßenkneipe an der Avenida Santa Fe habe ich dann noch zwei junge Damen aus Großbritannien getroffen, die mir ob der Bereitschaft meine Erfahrungen als langjähriger Buenos Aires Reisender mit ihnen zu teilen, wohl noch lange gedenken werden.